{"id":2636,"date":"2021-06-18T09:00:00","date_gmt":"2021-06-18T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/?p=2636"},"modified":"2021-06-16T12:16:53","modified_gmt":"2021-06-16T10:16:53","slug":"katixa-agirre-die-lustlosen-touristen-los-turistas-desganados","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/katixa-agirre-die-lustlosen-touristen-los-turistas-desganados\/","title":{"rendered":"Katixa Agirre: \u201eDie lustlosen Touristen\u201c (\u00abLos turistas desganados\u00bb)"},"content":{"rendered":"<div class=\"datos\">\n<p><strong style=\"font-size: inherit\"><em><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2639\" src=\"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/files\/2021\/06\/Katixa_Agirre-173x300.jpg\" alt=\"Die lustlosen Touristen\" width=\"173\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/files\/2021\/06\/Katixa_Agirre-173x300.jpg 173w, https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/files\/2021\/06\/Katixa_Agirre.jpg 518w\" sizes=\"(max-width: 173px) 100vw, 173px\" \/>Die lustosen Touristen,<\/em> Katixa Agirre<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"txtentrada\">\n<p>Originaltitel: (baskisches) <em>Atertu Arte Itxaron, <\/em>ins Spanische\u00a0<em>Los turistas desganados<\/em> \u00fcbertragen von der Autorin selbst.<br \/>\u00dcbersetzt von: Silke Kleemann.<br \/><a href=\"https:\/\/www.edition-converso.com\/b%C3%BCcher\/die-lustlosen-touristen.html\">Edition Converso<\/a>, 2021. 240 Seiten.<br \/>ISBN 978-3-9822252-1-0.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/catalogos.cervantes.es\/general\/abnetcl.exe?SUBC=DEU\/BERL&amp;ACC=DOSEARCH&amp;xsqf99=@titn=657747\">Buch<\/a> auf Spanisch in unserer Bibliothek verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<div id=\"content\" class=\"imagecolumn\">\n<div class=\"ce_autogridWrapperStart ce_autogridwrapper one_half autogrid block\">\n<div class=\"inside\">\n<div class=\"ce_text_extented block align-left color-white font_no_serif font-size-default font-style-default lh-default font-weight-default mt-default mb-s mt-default-s mb-no-s\">\n<div class=\"ce_textarea attribute textarea\">\n<p>Die zwei Hauptfiguren, Ulia, die Baskin und Musikwissenschaftlerin, Gustavo, der spanische Jurist, Genussmensch und BMW-Liebhaber, begegnen sich just auf einer Demo nach dem Terroranschlag 2004 in Madrid; der zuerst der ETA in die Schuhe geschoben wurde.<\/p>\n<p>Sie werden ein Paar, heiraten. Auf einer Fahrt ins Baskenland, die sehr launig, mit viel ironischem Schlagabtausch auf Nebenstra\u00dfen beginnt, will Ulia ihrem geliebten Gustavo, dem zuk\u00fcnftigen Dickerchen, endlich ihre Heimat in aller Ausf\u00fchrlichkeit zeigen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ce_autogridWrapperStart ce_autogridwrapper one_half autogrid block\">\n<div class=\"inside\">\n<div class=\"ce_text_extented block align-left color-white font_no_serif font-size-default font-style-default lh-default font-weight-default mt-default mb-default mt-default-s mt-default-s\">\n<div class=\"ce_textarea attribute textarea\">\n<p>Worauf sie aber selbst \u2013 hier kommt in einem zweiten Erz\u00e4hlstrang Mariluz, die Mutter und ihre teils geheim gehaltene Vergangenheit ins Spiel \u2013 gesto\u00dfen wird, ist etwas, das ihr Leben Knall auf Fall in ein neues Licht r\u00fcckt; und sie best\u00e4tigt in ihrem seit Jahren verfolgten Interesse f\u00fcr den Frieden: Einer inneren Unruhe, einem \u201eRuf\u201c folgend setzt sie sich in ihrer Doktorarbeit mit der pazifistischen Ausrichtung im Werk des britischen Komponisten Benjamin Britten auseinander, die ihn w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs ins Exil in die USA f\u00fchrten; interessante Episoden aus seinem Leben und dem K\u00fcnstlerzirkel um ihn werden als Nebenschaupl\u00e4tze eingeschoben, reichern die Erz\u00e4hlung an. In der Auseinandersetzung mit ihrer baskischen Vergangenheit kommen nur sehr authentisch erz\u00e4hlt auch ganz intime schmerzvolle Ereignisse ans Licht.<\/p>\n<p>Trotz der dicht geschildeten heftigen Themen Madrid-Anschl\u00e4ge, ETA, Vaterrolle, Britten-Pazifismus besitzt der Roman die Leichtigkeit einer Road-Novel. Die Erz\u00e4hlstimme ist sehr sympathisch vor allem eines besonderen femininen Sarkasmus wegen. Was leise beginnt, offenbart sich zum Ende hin als raffinierte Dramaturgie. <span style=\"font-size: inherit\">[Information des Verlags]<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Katixa Agirre<\/strong><\/p>\n<p>Selbstportrait der Schriftstellerin<\/p>\n<p>Bereits in sehr jungen Jahren begann ich Kurzgeschichten zu schreiben und sie meinen Klassenkamerad:innen vorzulesen, einfach so, zum Spa\u00df, und aus irgendeinem Grund dachte ich, das sei etwas, was eben jeder tut. Erst als ich mit F\u00fcnfzehn die ersten schulischen Literaturwettbewerbe gewann, nahm ich das Schreiben etwas ernster.<\/p>\n<p>Mein erstes Buch mit Kurzgeschichten wurde 2007 ver\u00f6ffentlicht, seither habe ich mit dem Schreiben nicht mehr aufgeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Doch der Weg ist nicht immer einfach. Beim Schreiben ist man stets befangen, fragt sich: Ist es das, was ich wirklich schreiben will? Ist das nun der zielf\u00fchrende Weg? Ist es gut genug, was ich schreibe? Wird es \u00fcberhaupt jemanden interessieren? Aber wenn etwas, das du in deiner Vorstellung zum Leben erweckt und niedergeschrieben hast, eine Verbindung mit einem anderen Menschen eingeht, dann geschieht etwas Magisches. Und genau das ist dann die ganze Anstrengung wert gewesen.\u00a0<\/p>\n<p>In meinen Fall stand ich vor einer besonderen Entscheidung, mit der allerdings jeder zweisprachige baskische Autor konfrontiert ist: Soll ich in einer der zwei gro\u00dfen Sprachen schreiben, in denen ich beheimatet bin, und je nachdem, auf welcher Seite der Grenze man lebt, das Franz\u00f6sische oder das Spanische? Oder entscheide ich mich f\u00fcr das Baskische, eine Minderheitensprache, als meine Literatursprache? Da die baskische Literatur relativ neu im Konzert der Weltliteraturen und eben die Literatur einer Minderheitenkultur ist, haben wir Autoren dahinter es mit interessanten und zuweilen sehr besonderen Fragen zu tun, was sich dann nicht nur in den erz\u00e4hlten Geschichten widerspiegelt, sondern auch hilft, den Kontext zu deuten, in dem die baskische Literatur sich entwickelt hat. Ich habe es nie bereut, mich f\u00fcr die kleinere Sprache entschieden zu haben. Denn aufgrund des beschr\u00e4nkteren Bezugsrahmens, der schm\u00e4leren Literaturgeschichte, auf die ich mich st\u00fctzen, auf die ich aufbauen kann, bin ich gezwungen, beim Schreiben mit jedem Satz zu k\u00e4mpfen. Und das ist gut so. Ich misstraue jedem automatischen oder leicht daherkommenden Schreiben. Ich wittere ein Klischee schon dann, wenn ein fertiger Satz in meinem Kopf aufpoppt. Das soll jetzt nicht hei\u00dfen, dass die Sprache, bevor sie niedergeschrieben wird, nicht klar sein sollte, das sollte sie definitiv sein, aber nicht bevor ich sie in meinen Gedanken mir erarbeitet und ausgefeilt habe.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, dass ich es in meiner Literaturproduktion mit einer potentiell kleineren \u00d6ffentlichkeit zu tun habe. Indes, werden \u00dcbersetzungen aus dem Baskischen mehr und mehr zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit \u2013 und meine eigenen Werke sind bereits in zehn Sprachen \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist es stets eine Riesenfreude, wenn meine Romane \u00fcbersetzt und im Ausland gelesen werden. Und dass das geschehen und die Welt auf diesem\u00a0<em>Nebenweg<\/em> anhand eines Buchs zusammenfindet, erf\u00fcllt mich mit Staunen.\u00a0<span style=\"font-size: inherit\">[Information des Verlags]<\/span><\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"34\" class=\"wp-image-287 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/files\/2020\/05\/ic.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/files\/2020\/05\/ic.png 500w, https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/files\/2020\/05\/ic-300x20.png 300w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<p class=\"has-text-color\"><span style=\"color: #000080\"><strong><em>Los turistas desganados<\/em>, Katixa Agirre<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"has-text-color\"><span style=\"color: #000080\">T\u00edtulo en alem\u00e1n: <em>Die lustlosen Touristen<\/em>.<\/span><br \/><span style=\"color: #000080\">Traducido del espa\u00f1ol por: Silke Kleemann.<\/span><br \/><span style=\"color: #000080\"><a href=\"https:\/\/www.edition-converso.com\/b%C3%BCcher\/die-lustlosen-touristen.html\">Edition Converso<\/a>, 2021. 240 p\u00e1ginas.<\/span><br \/><span style=\"color: #000080\">ISBN 978-3-9822252-1-0.<\/span><\/p>\n<p class=\"has-text-color\"><span style=\"color: #000080\">Disponible en nuestra <a style=\"color: #000080\" href=\"http:\/\/catalogos.cervantes.es\/general\/abnetcl.exe?SUBC=DEU\/BERL&amp;ACC=DOSEARCH&amp;xsqf99=@titn=657747\">biblioteca<\/a>.<\/span><\/p>\n<p class=\"has-text-color\"><span style=\"color: #000080\"><strong>Sinopsis<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399\"><span style=\"font-size: inherit\">Una pareja recorre en coche las carreteras del Pa\u00eds Vasco. Ella, Ulia, quiere ense\u00f1arle a \u00e9l, Gustavo, su tierra natal. Eligiendo siempre carreteras secundarias, se lo toman con calma: beben vino blanco en coquetos puertos, visitan campos de batalla de tiempos de los romanos y se hospedan en hoteles que recrean un pasado rural y sencillo. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399\"><span style=\"font-size: inherit\">Avanzan, pero el pasado los persigue: una historia de amor que comenz\u00f3 durante los sucesos del 3 de marzo en Vitoria, y continu\u00f3 entre refugiados en el Pa\u00eds Vasco franc\u00e9s, las bombas, la c\u00e1rcel, los vis a vis, las huelgas de hambre.<br \/>Y mientras Ulia intenta desvelarle esta historia del pasado a Gustavo, otra vida la obsesiona: la del compositor brit\u00e1nico Benjamin Britten, sobre quien Ulia escribe una tesis doctoral. Homosexual, pacifista, padre durante unos pocos d\u00edas de un ni\u00f1o vasco refugiado en Inglaterra, ingl\u00e9s universal que decidi\u00f3 renunciar a la guerra y cuyo pacifismo le marcar\u00eda de por vida.<br \/><i><\/i><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399\"><span style=\"font-size: inherit\"><i>Los turistas desganados<\/i>\u00a0es una novela sobre la actitud ante los conflictos, sobre la violencia y su legitimidad, y sobre la culpa colectiva y heredada. Pero es tambi\u00e9n una historia de amor, y un retrato contempor\u00e1neo y veraniego del Pa\u00eds Vasco. [<\/span><span style=\"font-size: inherit\">Informaci\u00f3n de la editorial]<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"has-text-color\"><span style=\"color: #000080\"><strong>Katixa Agirre<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;font-size: inherit\">Katixa Agirre (Vitoria-Gasteiz, 1981) debut\u00f3 en las letras vascas con la colecci\u00f3n de cuentos\u00a0<i>Sua Falta Zaigu<\/i>\u00a0en 2007, a la que sigui\u00f3\u00a0<i>Habitat<\/i>\u00a0en 2009. Tras diversos t\u00edtulos dirigidos al p\u00fablico infantil y juvenil, en 2015 public\u00f3 su primera novela,\u00a0<i>Atertu Arte Itxaron<\/i>, cuya traducci\u00f3n se presenta aqu\u00ed. Es doctora en Comunicaci\u00f3n Audiovisual y profesora en la Universidad del Pa\u00eds Vasco. [Informaci\u00f3n de la editorial]<\/span><\/p>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die lustosen Touristen, Katixa Agirre Originaltitel: (baskisches) Atertu Arte Itxaron, ins Spanische\u00a0Los turistas desganados \u00fcbertragen von der Autorin selbst.\u00dcbersetzt von: Silke Kleemann.Edition Converso, 2021. 240 Seiten.ISBN 978-3-9822252-1-0. Buch auf Spanisch in unserer Bibliothek verf\u00fcgbar. Inhalt Die zwei Hauptfiguren, Ulia, die Baskin und Musikwissenschaftlerin, Gustavo, der spanische Jurist, Genussmensch und BMW-Liebhaber, begegnen sich just auf einer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":320,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[20,2,5],"tags":[404,8,401],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2636"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/320"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2636"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2909,"href":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2636\/revisions\/2909"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.cervantes.es\/berlin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}